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"Midi-Scan" ist ein Tastaturscanner, Lautstärkeregler und Midi-Merger in einem Gerät.

Folgende Eigenschaften machen dieses Gerät für den Einsatz in vielen Bereichen des elektronischen Orgelbaus unschlagbar:

+ Umwandlung von bis zu 64 Tastenkontakte in Midisignale
    es können natürlich auch Manubrien oder Registerklappen angeschlossen werden!
+ Einstellung der Lautstärke mittels Drehpoti auf der Vorderseite, oder externes Potentiometer / Schwelltritt anschließbar
+ Freie Wahl des Midikanals (1 bis 16)
+ Oktaventransponierungen
+ Midi-IN zum Anschluß z. Bsp. eines Keyboards, Keyboard- und Tasten-Signale werden zusammengemischt
    und gemeinsam auf Midi-OUT gesendet.
    Hintereinanderschalten von mehreren Geräten möglich! Dadurch entfallen teure Midi-Merger.
+ Das Senden von Programmwechselbefehlen ist möglich (Wichtig bei Verwendung günstigerer Synthesizern)
+ Entprellung der Tasten (ein/aus-schaltbar)
+ Midi-Scan ist in einem Gehäuse untergebracht! Dadurch ergeben sich folgende Vorteile:
    1. EMV (elektromagnetische Verträglichkeit) Gerät strahlt weniger und ist gegen äußere Störfaktoren nicht so empfindlich
    2. Sicherer zum Handhaben als eine Platine
    3. Nicht zuletzt die schöne Optik, so kann das Gerät auch außen verbaut werden.


Vorderseite (von links nach rechts gesehen):

1. grüne Leuchtdiode zur Anzeige der Betriebsbereitschaft
2. rote Leuchtdiode zur Anzeige gesendeter Midi-Daten
    an der MIDI-OUT Buchse.
    Angezeigt werden die gescannten Tastenkontakte aber auch die Daten
    die über die MIDI-IN Buchse empfangen und weitergesendet werden.
3. Lautstärkeregler (Controller #7 oder auf Wunsch drittes Midi-Byte)
    für die gescannten Kontakte
    nicht für Daten die über MIDI-IN empfangen werden.
4. DIP-Schalter zum Einstellen des Midi-Kanals (1-16),
    Oktavetransponierungen und der Funktion Programmwechsel
    U = Schalterstellung unten / O = Schalterstellung oben
    Tabelle für die Einstellungen finden Sie am Ende der Seite
Seitenansicht links (von links nach rechts gesehen):

1. 2x34 polige Kontaktbuchsen Einlesen von bis zu 64 Kontakten
    (Tasten).
    bei Version: "Midi-Scan-Pedal" nur eine Buchse für 32 Kontakte
    geeignet ist unser Kabel incl. Stecker FB001 für Pedal.
    Für ein Manual (über 32 Tastenkontakte) werden 2 Stück benötigt
    Es liegt auch +5V und Masse an jeder Buchse an.
    Mit der Standardbestückung können 64 Schließer
    die mit keiner anderen Spannung in Verbindung stehen
    angeschlossen werden.
    Negative und höhere Spannungen bitte bei der Bestellung angeben
    damit wir die Platine entsprechend bestücken können.
2. Fußschweller-Buchse
    entfällt bei Version: "Midi-Scan-Pedal"
    3,5mm Klinkenbuchse zum Anschluß eines Fußschwellers
    zum simulieren eines Schwellwerks
    soweit dieses von der Klangerzeugungssoftware unterstützt wird.
    Eingebauter Drehregler an der Vorderseite
    wird beim Einstecken automatisch abgeschaltet.
    geeignet sind unsere Kabel SWKXXX (XXX = Länge)
Rückseite (von links nach rechts gesehen):

1. POWER-BUCHSE zum Anschluß eines Netzteils 12V/0,5A =
     mit Stecker: 2,1x5,5mm / Polarität ist egal (z.Bsp. unser NT001)
2. Buchse für Sondersteuerungen
     (entfällt bei Version: "Midi-Scan-Pedal")
     wird nur auf Wunsch bestückt!
3. MIDI-IN Buchse: Standard 5-pol DIN Buchse zum Anschluß
    zum Beispiel eines Keyboards
    die Midi-Daten des Keyboards und z. Bsp. des angeschlossenen
    Pedals (Kontakte)
     werden verarbeitet (Midi-Merger-Funktion) und über die
    Midi-Out-Buchse gemeinsam gesendet.
4. MIDI-OUT Buchse: Standard 5-pol DIN Buchse.
    An diesem Ausgang liegen die Midi-Daten der gescannten Tasten
    und die Daten der MIDI-IN Buchse an.
    Dadurch können auch mehrere "Midi-Scan" Geräte
    hintereinander geschaltet werden.
    Teure Midi-Merger entfallen dadurch.
    geeignet sind unsere Midi-Kabel MKXXX (XXX = Länge)
Beschaltung der 34-pol-Buchsen und der Fußschweller-Buchse
Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!

linke Seite:
Beschaltungsbeispiel anhand der ersten 4 Tastenkontakte (im Bild Reed-Kontakte)
rot markierte Ader ist der erste Kontakt ("1")!
Ader 33 führt +5V und Ader 34 Masse
Kontakte 1 bis 32 werden an die Buchse "3" angeschlossen
Kontakte 33 bis 64 an die Buchse "2"
rechte Seite:
Anschluß eines Potentiometers als Schwellwerkpedal
"5" = Schleiferkontakt



KURZINBETRIEBNAHME
am Bsp. einer "Übungsorgel" bestehend aus einem Keyboard (midi-fähig), einem fertig kontaktierten Pedal und unserer Midi-Scan Elektronik

1. Gewünschten Midi-Kanal (für Pedal) über die DIP-Schalter an der Vorderseite laut untenstehenden Tabelle einstellen
     (eventuell kleinen Schraubendreher verwenden)
2. Kontakte des Pedals an der 34-poligen Buchse einstecken
3. Midi-Out mit dem Keyboard (dort Midi-IN) verbinden
4. Netzteil einstecken - grüne Leuchtdiode leuchtet jetzt!
5. Bei Betätigung einer Pedaltaste blinkt die rote Leuchtdiode auf! (einmal beim Drücken und einmal beim Loslassen)

Bei Problemen bitte eine E-Mail mit Problembeschreibung senden!


Schalter:   1 2 3 4
Kanal 1:   O O O O
Kanal 2:   U O O O
Kanal 3:   O U O O
Kanal 4:   U U O O
Kanal 5:   O O U O
Kanal 6:   U O U O
Kanal 7:   O U U O
Kanal 8:   U U U O
Kanal 9:   O O O U
Kanal 10:   U O O U
Kanal 11:   O U O U
Kanal 12:   U U O U
Kanal 13:   O O U U
Kanal 14:   U O U U
Kanal 15:   O U U U
Kanal 16:   U U U U
Schalter:   5 6
Normalstellung:   O O
eine Oktave tiefer:   U O
zwei Oktaven tiefer:   U U
eine Oktave höher:   O U
Schalter:   7
Normalstellung:   O
Programmwechsel: Durch Drücken der höchsten "f"-Taste (30-töniges Pedal) wird ein Programmwechselbefehl zum Klangerzeuger gesendet. Mit dieser Funktion kann bei vielen Klangerzeugern (z. Bsp. Keyboards) im Pedal ein anderer Klang als im Manual eingestellt werden. Mit der höchsten "e"-Taste geht die Klangwahl rückwärts   U
Schalter:   8
keine Entprellung   O
Entprellung eingeschaltet, Bei Problemen mit doppeltem Anschlagverhalten, Ton kommt zweimal kurz hintereinander   U

U = Schalterstellung unten / O = Schalterstellung oben